Entdeckungstour auf Kos

Sunny Days Hotel

Ausflüge auf Kos!?

Wer nach Kos fliegt, sollte definitiv ein wenig Zeit für coole Ausflüge einplanen, denn es gibt auf der Insel einiges zu entdecken. Eingecheckt haben wir im Sunny Days Hotel und von dort aus ging es zu den coolsten Spots der Insel.

Kos – Urlaub zwischen Traumstränden, Bergdörfern und Aberglaube

Die Insel Kos ist zwar nicht besonders groß, hat aber viel zu entdecken. Auf der griechischen Insel gibt es unglaubliche 112 km Küstenlinien, einige der schönsten Strände im Mittelmeer und viele Natur- und Kulturhighlights zu bieten. Kos hat viele tolle Hotels zu bieten, aber wenn man schon mal da ist, dann sollte man die Zeit nutzen und möglichst viel von der Insel mitnehmen.

Urlaub wie bei Freunden – Sunny Days Hotel

Nach dem wir auf Kos angekommen sind, haben wir uns am Flughafen direkt einen Mietwagen besorgt, damit wir uns möglichst flexibel und unabhängig bewegen können. Auf den griechischen Inseln ist der Nahverkehr zwar ganz gut ausgebaut, aber ob der nächste Bus dann wirklich immer kommt oder pünktlich ist, weiß man dann doch nie so genau. Mit dem Auto sind wir dann als erstes nach Tigaki im Nord-Osten von Kos gefahren, um im Sunny Days Hotel einzuchecken. Wer kleinere Hotels mag, sollte sich das Sunny Days Hotel mal genauer anschauen. Das Hotel wird von einer deutschen Familie geführt, hat nur 50 Zimmer und als Gast fühlt man sich auch direkt wohl und als würde man Urlaub bei Freunden verbringen. Im Sunny Days wird zwar nur Frühstück angeboten, aber das war wirklich sehr gut. Es gibt ein Buffet, mit allem was man so braucht und zusätzlich kann man aber auch noch French Toast, Eier oder Crepe bestellen. Als wir im August dort waren, war im Hotel und auch am Pool immer recht wenig los. Dafür war der Strand dann ziemlich gut besucht. In unmittelbarer Nähe zum Hotel liegt der Strand von Tigaki, der als einer der schönsten Strände auf der Insel gilt. 

Wir wollten uns auch nicht viel im Hotel aufhalten und haben uns vor dem Trip nach Kos im Reiseführer und bei Kollegen über die Highlights schlau gemacht. Unser erster Stop war Kos-Stadt. Die City liegt direkt am Meer und mega nice. Kos-Stadt ist liegt im Osten der Insel und hat als Zentrum mehr Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten als die anderen Orte auf der Insel zu bieten. Man kann perfekt durch die vielen kleinen Gassen bummeln, in vielen Geschäften und Souvenirläden shoppen und lecker essen. Wir haben eine kleine Food-Tour gemacht und ganz frisches Sea Food gehabt, super geile Maiskolben von einem kleinen Stand am Straßenrand und, ganz griechisch-untypisch, eine mega gute Pizza im Mama Rosa gegessen. Unser Tipp: Fahrt abends in die City und genießt die chillige Atmosphäre der Inselhauptstadt bei einem Frappé in einem der Cafés am Eleftherias Square, dem Platz der Freiheit.

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Da müsst ihr hin!

Das haben wir ungefähr 50 Mal von unserer Chefin gehört, bevor wir nach Kos gereist sind und den Geheimtipp Zia haben wir dann natürlich mit auf unsere must-see Liste gepackt. Zia ist ein gemütliches kleines Bergdorf in der Inselmitte mit vielen verwinkelten Gassen, typischen blau-weißen Häuschen, kleinen Shops mit jeder Menge Handwerkskunst und der wahrscheinlich schönsten Aussicht der ganzen Insel.

Zia ist zwar nicht groß, aber auf jeden Fall so gemütlich, dass man die Zeit vergessen und sich in dem Ort verlieren kann. Wir haben uns einen selbstgemachten Saft im East Blue gegönnt. Kleiner Fun Fact: Ich find Animes ziemlich cool und mein absoluter Favorit ist der Anime One Piece. Das East Blue hat seinen Namen in Anspielung auf einen Ozean aus dem Anime One Piece. In dem Laden findet man auch viele weitere Anspielungen und Kleinigkeiten aus One Piece. Hatte da so einen kleinen Fan-Boy Moment. 😉

Bei den ganzen Tavernen, die es in Zia gibt, verfolgen einen auch immer mal die leckersten Essengerüche ever. Da bekommt man dann selbst natürlich auch Hunger und wir haben uns direkt per Facetime von unserer Chefin zum kulinarischen Geheimtipp führen lassen – dem Restaurant mit dem bunten Moped davor. Wir wissen immer noch nicht, wie der Laden wirklich heißt, aber es gab richtig gutes und typisch Griechisches. Wenn ihr mal nach Zia kommt, dann solltet ihr dort unbedingt war essen gehen.

Unser Kos-Favorit ist Palio Pili

So cool Kos bis dahin auch war, wird unser Favorit Palio Pili bleiben. Etwas abseits der Touristenströme liegt das verlassene Dorf Palio Pili mit vielen Ruinen und Überresten einer byzantinischen Festung und Aussichtspunkten mit toller Sicht auf die Orte Marmari, Tigaki, den Salzsee Alykes und das Meer. Um zu den Ruinen zu kommen, muss man einen Berg hoch fahren auf dem man parken kann. Von dort aus kann man zu 3 Aussichtspunkten wandern, die alle ungefähr 15 – 20 Minuten vom Parkplatz entfernt liegen. Wenn man den richtigen Weg nimmt…

Wir wollten zum ersten Aussichtspunkt, an dem die Ruinen der ehemaligen Festung stehen. Dort gibt ein paar coole Stellen, um Bilder für Instagram zu machen. Am Parkplatz gibt es keine Beschilderung zu den Aussichtspunkten, sondern nur einen Steinweg, dem wir dann einfach mal gefolgt sind. Nach dem wir ein paar Meter unterwegs waren, ist uns relativ schnell aufgefallen, dass der Weg nicht zu unserem Ziel führt.

Wir sind dann erst einmal noch etwas weiter gegangen und irgendwann kam auf dem Weg dann ein Schild in Richtung Café. Wenn man dem Schild folgt, gelangt man zum zweiten Aussichtspunkt, der direkt an dem Café liegt. Dort gibt es ein paar Snacks und Getränke. Zu dem Aussichtspunkt sind wir zwar nicht gegangen, haben das Café aber später von den anderen Plattformen aus sehen können. Wir sind weiter dem Steinweg gefolgt und an ein paar coolen Ruinen vorbeigekommen und durch eine ziemlich schöne Landschaft gelaufen. Der Weg hat sich auf jeden Fall gelohnt, am Ziel sind wir aber leider nicht angekommen.

Sackgasse auf dem Berg

Auf dem Weg ging es irgendwann nicht mehr weiter und der erste Aussichtspunkt schien plötzlich ziemlich weit entfernt zu sein. Da wo wir den weiteren Aufstieg erwartet hatten, war eine ordentliche Schlucht. Nach dem wir beim Aufstieg schon die eine oder andere Bergziege getroffen hatten, wurden dann auch ins uns die inneren Bergziegen geweckt. Da der Weg vorbei war, haben wir uns dann entschlossen es off-road weiter zu versuchen und den Berg rauf zu klettern. Dabei sollte man definitiv vorsichtig sein, festes Schuhwerk tragen und ein wenig Kondition mitbringen. Bei ordentlicher Hitze und nach einer gefühlten Ewigkeit sind wir dann erst bei dem einen Aussichtspunkt angekommen, bei dem man relativ weit nach vorne auf die Bergspitze gehen und eine grandiose Aussicht genießen konnte. Kurze Zeit später sind wir dann auch noch bei dem Aussichtspunkt in den Ruinen angekommen, für den wir uns überhaupt auf den Weg gemacht haben. Der beste Spot dort war ein großes Loch in den Ruinen mit Aussicht bis zum Meer. Wir haben einige richtig coole Bilder machen können und uns dann an den Abstieg gemacht. Den eigentlichen Weg hoch haben wir dann beim runter gehen entdeckt und waren innerhalb von 10 Minuten am Auto. Unser Weg war zwar war etwas wilder, aber hat sich gelohnt!

Paradise Beach – versteckter Strandtipp

Nach unserem coolen Tag in Palio Pili, haben wir am Abend im Hotel von zwei Mädels den Tipp bekommen, dass der Spot Paradise Beach mega schön sein soll. Kurz bei Instagram ein paar schöne Bilder von dort abgecheckt und schon stand der Plan für den nächsten Tag fest. Nett wie wir sind, haben wir den beiden natürlich angeboten sie mitzunehmen und haben uns dann am nächsten Tag nach dem Frühstück ins Auto gesetzt.

Wege zu finden scheint leider nicht unsere Stärke zu sein, denn auch auf dem Weg zum Paradise Beach war die Zielfindung etwas problematisch. Optimaler Weise mietet ihr euch auf Kos ein Auto, dass zumindest etwas Off Road tauglich ist. Unser Mietwagen war es definitiv nicht. Wir haben dem Navi vertraut und sind irgendwann auf einer krassen Schotterpiste mit vielen Schlaglöchern gelandet. Zwischenzeitlich war ich mir nicht mehr sicher, ob wir den Weg überhaupt wieder zurückkommen. Dann auf einmal kamen wir an eine Stelle, an der es sehr steil angestiegen und das Auto die Steigung nicht geschafft hat. Also umdrehen… Auf der engen Straße und bei den Straßenbedingungen war auch das Drehen gar nicht mal so einfach und Rückwärts fahren ging auch nicht wirklich gut. Mit viel Geduld, Lotsen und Fluchen haben wir es geschafft und sind dann nach ein paar Kilometern wieder auf einer etwas „asphaltierten“ Straße angekommen und dieser gefolgt. Irgendwo im nirgendwo ist bei Maps die Kirche Agios Ioannis Thymianos eingezeichnet, die in Richtung vom Paradiese Beach liegt und die wir gesucht haben. Auf der asphaltierten Straße Richtung Kirche kommt dann ein Restaurant an der Straße. Kurz vor diesem gibt es ein kleines Schild, und leicht zu übersehenes Schild, zum Strand, dem man folgen muss.

Ab der asphaltierten Straße zum Strand wird es dann wieder sehr holprig und man sollte nicht unbedingt der schlechteste Autofahrer sein, um den Weg zu nehmen. Die Straße fällt ab einem gewissen Punkt sehr steil ab und ist nicht mehr fest. Wir haben das Auto dann oben abgestellt und sind den letzten Kilometer gelaufen. Unten angekommen stand das gleiche Auto, das wir auch hatten. Die Leute sind die Steigung auch tatsächlich wieder hochgekommen. Die Fahrt und Nerven haben sich aber wirklich gelohnt! Der Strand ist super schön und es gibt eine kleine Bar für Snacks und Getränke. Der Paradise Beach bietet definitiv eine schöne Kulisse und wenn man Geduld mitbringt um ihn zu finden, ist es den Trip wert!

Last but not least – ein bisschen Aberglaube

Auf Kos gibt es einige kleine und hübsche Kirchen. Ganz besonderen Flair hat aber die kleine blau-weiße Kirche Agios Nikolaos.

Es heißt, dass es Glück bringt, wenn man die Glocke an der Kirche läutet. Glück kann man immer gebrauchen, also warum nicht mal ein bisschen dem Aberglauben glauben und Glocken läuten? Der Haken an der Sache? Die Kirche liegt auf der kleinen Insel Kastri gegenüber der Kamali Bay im Süd-Westen von Kos. Man muss also entweder rüber schwimmen oder mit einer kleinen Fähre übersetzen. Wir waren pünktlich zum Sonnenuntergang da und haben uns gedacht, dass wir einfach ganz easy rüber schwimmen. Der Weg ist aber doch etwas weiter, als man von Land erwarten würde und mit Rucksäcken und Drohnentasche war es nicht möglich zur Insel zu schwimmen. Ich habe mir dann mein Handy geschnappt und bin auf dem Rücken und einhändig rüber geschwommen. Schnell ein paar Fotos gemacht, für (hoffentlich) etwas Glück die Glocke geläutet und zurück zum Strand, damit Johann sich auch noch seine Portion Glück abholen konnte. 

Ein echter Inseltraum
Kos ist wirklich und ohne Übertreibung einmalig schön. Für mich ist Kos eine der schönsten griechischen Inseln überhaupt und ich habe schon fast alle kennenlernen dürfen. Die Insel ist nicht groß, hat aber dennoch unglaublich viel zu bieten. Die Strände sind ein Traum, die Natur ist wild und ursprünglich, die Orte auf der Insel haben alle ein ganz tolles Ambiente. Ich würde jederzeit wieder nach Kos kommen und sei es nur für ein paar Tage, um die Seele baumeln zu lassen.

Wenn euch Kos schon mal als Urlaubsziel in den Sinn gekommen ist, dann überlegt nicht lange und bucht sofort. Bisher habe ich noch niemanden kennengelernt, der nicht vollkommen begeistert war.

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