Mountainbike Action?

Georgioupolis Resort

Mountainbiker im Hotel oder doch ne Fahrradtour?

Ausflüge auf Kreta sollte man definitiv auf dem Schirm haben. Rund ums Georgioupolis Resort gibt es eine Menge zu erkunden. Deshalb haben wir uns einen Mountainbiker ins Hotel eingeladen oder etwa nicht?

Cooles Hotel, super gute Ausstattung

Kreta ist eine der touristischsten Regionen Griechenlands und deshalb gibt es natürlich jede Menge Hotels. Von günstigen Hotels bis hin zu echter Luxusklasse, sollte jeder etwas Passendes zu seinen Vorstellungen und seinem Budget finden. Unser Hotel lag in der Nähe des kleinen Ortes Georgioupolis und hieß, wahrscheinlich der Einfachheit halber, Georgioupolis Resort. Das Hotel ist nicht so riesig und teilweise renoviert. Unsere Doppelzimmer Deluxe lagen im frisch renovierten Teil der Hotelanlage, waren sehr geräumig und hatten einen Balkon mit schöner Aussicht auf das Meer. Inklusive sind bei der Zimmerkategorie auch Tablets, Laptops und eine Playstation. Alles bekommt man auf Anfrage, aber dafür kostenfrei. Wir haben uns für einen Abend mal eine Playstation besorgt und ein bisschen gezockt. Außerdem hat das Hotel noch einen netten Aquapark, der wahrscheinlich bei Familien besonders gut ankommen wird.

Bike-Tour auf Kreta

Aber auf Kreta verbringt man seine Zeit selbstverständlich nicht nur mit Zocken. Da die Insel sehr bergig ist, hatten wir uns überlegt für das Video einen Mountainbiker dazu zu holen, der ein paar Basics und Tricks zeigen sollte. Blöd nur, wenn man sich nicht richtig abspricht und am Drehtag dann kein Mountainbiker da ist. Kurzerhand haben wir dann unsere Reiseleitung angerufen, die uns sehr schnell dabei geholfen hat, Fahrräder für den Tag zu organisieren, um das Video in etwas anderer Form dann doch noch drehen zu können. Statt Gebirge ging es für uns eher ins Flachland, denn statt Mountainbikes gab es für uns schicke Damenräder mit 3-Gängen und Körbchen. Die haben wir mit unserem Equipment und ein paar Snacks bepackt und dann sind wir losgefahren.

Daytrip rund um Georgioupolis

Vom Hotel aus haben wir uns auf einen Tagestrip aufgemacht und die Gegend rund um Georgioupolis erkundet. Da es mit 37 Grad super heiß war, sind wir insgesamt nicht so weit gefahren wie gedacht und waren ziemlich froh, dass es nicht zu krasse Steigungen gab. Zuerst sind wir zum Kournas See gefahren. Der See lag knapp 4 Kilometer vom Hotel entfernt und der Weg war insgesamt sehr entspannt. Der Kournas See ist der einzige natürlich See auf Kreta und liegt in toller Lage umgeben von Bergen und Olivenhainen. Im Sommer sinkt der Wasserspiegel im See etwas und es bilden sich rundherum kleine Strände, an denen man ganz nett chillen kann. Schwimmen kann man im Kournas See auch. Wir haben dann auch direkt am See eine Pause gemacht und auch das Wasser mal ausgetestet. es ist aber ziemlich frisch gewesen.

Anschließend ging es weiter in Richtung Georgioupolis Zentrum. Wir sind am späten Mittag in der Stadt angekommen und es war einfach überhaupt nichts los. Weil wir morgens nur ein wenig gefrühstückt hatten, haben wir uns direkt auf die Suche etwas zu essen gemacht. Gyros Pita gehört in Griechenland einfach dazu und wir haben eine ziemlich gute Pita direkt im Zentrum von Georgioupolis gefunden. Klassischerweise gerollt, so wie man eine Pita in Griechenland isst.

Da in der Stadt nicht viel ging, haben wir uns entschieden am Abend nochmal zurück nach Georgioupolis zu fahren, um uns den Sonnenuntergang an der St. Nicolas Kapelle anzuschauen. Das ist uns im Hotel und auch von der Reiseleitung empfohlen worden. Also haben wir uns wieder auf die Räder gesetzt und sind in Richtung Hotel gefahren. Wir haben an dem Tag insgesamt vielleicht 25 Kilometer auf den Rädern gemacht. Das hat bei der Hitze und nur mit 3-Gängen aber auch ausgereicht. Zurück angekommen im Hotel haben wir uns dann fresh gemacht und schnell was gegessen. Beim Essen konnte man sich auf Grund der Corona-Situation am Hotel-Buffet nicht selber bedienen, sondern hat von einem Restaurantmitarbeiter seine Auswahl auf einem Teller angerichtet bekommen. Das war ziemlich entspannt und hatte ein deutlich höheres Servicelevel als zu normaleren Zeiten.

Nach dem Essen ging es relativ zügig auch schon wieder zurück nach Georgioupolis. Die St. Nicolas Kapelle liegt direkt am Strand auf einer kleinen Landzunge und steht so quasi fast im Meer. Zum Sonnenuntergang war der Ort wirklich perfekt und man kann mega coole Fotos machen und dort den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Anschließend sind wir noch ein bisschen durch den Ort gelaufen und haben uns in einer kleinen Taverne noch einen Absacker gegönnt, bevor es zurück ins Georgioupolis Resort und ein superbequemes Bett ging.

Nach dem wir ein paar Tage auf Kreta verbringen durften, hieß es wieder Kofferpacken und auf nach Kos. Dazu könnt ihr hier demnächst mehr erfahren.

Mein Fazit

Wer noch nicht auf Kreta war, sollte unbedingt mal hin! Auf der Insel kann man unglaublich viel machen und es scheint so gut wie immer die Sonne.

Georgioupolis war ein netter kleiner Ort mit ein paar Geschäften und Tavernen. Man muss sich aber klar sein, dass in dem Städtchen selbst nicht wahnsinnig viel los ist. Die schöne Stadt Rethymnon liegt aber nur rund 20 Kilometer entfernt und bietet sich perfekt für einen Ausflug an.

Das Hotel hat uns super gut gefallen. Der Service war sehr gut, die ganze Anlage schön und modern. Wenn man sich für einen Urlaub dort einquartiert, macht man definitiv nichts verkehrt.

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