Verloren in den Dünen

Bungalows Sahara Beach Club

Dünen von Maspalomas

Es geht in die Dünen von Maspalomas. Definitiv ein Muss, wenn ihr mal auf Gran Canaria seid. Bei uns lief nicht alles wie geplant, schaut selbst!

Übers Meer nach Gran Canaria

Unser erster Trip nach der Corona-Zwangspause hat uns Ende Juni auf die Kanaren geführt. Nach ein paar Tagen auf Fuerteventura haben wir uns Anfang Juli auf den Weg nach Gran Canaria gemacht.

Bei der Weiterreise haben wir uns dieses Mal nicht für einen Flug, sondern eine Überfahrt mit einer Fähre entschieden. Die Fähren zwischen Fuerteventura und Gran Canaria fahren mehrmals wöchentlich zwischen den Häfen Morro Jable und Puerto del Rosario auf Fuerteventura nach Las Palmas auf Gran Canaria.

Man kann entweder nur ein Personenticket buchen oder aber sogar ein Auto mitnehmen. Wir haben unseren Mietwagen direkt mit nach Gran Canaria genommen und diesen dann bei der Abreise auch dort am Flughafen abgegeben.

Eine Fahrt dauert rund zwei Stunden und man ist somit insgesamt in etwas genauso lange unterwegs als würde man fliegen. Die Überfahrt mit der Fähre war insgesamt sehr ruhig und super angenehm. Nicht nur, weil es wenig geschaukelt hat, sondern auch wegen der kühlen Brise auf See. Anfang Juli war es auf den Kanaren nämlich schon ziemlich heiß und der Wind auf See hat zwischendurch dann wirklich mal gutgetan.

Nach der Ankunft auf Gran Canaria sind wir vom Hafen in Las Palmas dann mit dem Mietwagen direkt nach Playa del Inglés durchgefahren, wo unsere Unterkunft war. Die Strecke war knapp 55 km lang und hat ungefähr 1,5 Stunden gedauert, weil wir zwischendurch immer mal wieder angehalten und uns die Aussicht oder die Umgebung angeschaut haben.

Ziemlich gemütlich – Bungalows Sahara Beach Club

Direkt an unserem Hotel gab es einige Parkplätze, so dass wir unser Gepäck und Equipment nicht allzu weit tragen mussten. Wir haben uns für den Bungalows Sahara Beach Club entschieden. Die Anlage war ziemlich klein, gemütlich und schlicht. Es gab einen schönen, schattigen Garten und einen kleinen Pool, der schon fast am Strand lag. Wenn man Luxus erwartet oder wer weiß wie verwöhnt werden möchte, dann ist man hier falsch. Aber wenn man eine nette Unterkunft sucht, die alles hat was man braucht und super sauber ist, dann ist der Bungalows Sahara Beach Club genau richtig. In der ganzen Anlage gibt es nur 50 Bungalows und die sind mit einer kleinen Küche, einem Wohnzimmer und einem separaten Schlafzimmer ausgestattet. Jedes Zimmer hat eine eigene gemütliche Terrasse mit Liegestühlen. Die Anlage ist wirklich super geeignet, wenn man sich selbst verpflegen möchte. Und falls man doch bekocht werden will, kann man sogar Halbpension buchen. Das Frühstück und Abendessen gibt es dann aber im Nachbarhotel.

Playa del Inglés – hier gibt es für jeden etwas Passendes

Der größte Vorzugspunkt des Hotels war die Lage. Der Bungalows Sahara Beach Club hat für uns die perfekte Ausgangslage geboten, um etwas auf Gran Canaria zu unternehmen.  
Nicht weit von den Bungalows ist direkt am Strand eine Promenade mit Bars, wo immer was los war. Aber generell ist im gesamten Ort Playa del Inglés immer etwas los! Playa del Inglés ist das touristische Zentrum auf Gran Canaria, welches zwischen den 1960er und 1970er Jahren mitten im Nirgendwo entstanden ist, um den aufkommenden Zuwachs an Touristen zu bedienen. Gerade in den Sommermonaten wird es in Plays del Inglés voll und das Publikum ist wirklich vielseitig, denn von Familien, über Singles, die LGBT-Szene, bis hin zu Rentnern oder Partyurlaubern findet in Playa del Inglés jeder das, was er für seinen Traumurlaub braucht. Shoppen, Feiern, Action, Sport, Natur oder Entspannen – hier ist wirklich einfach alles möglich. Wir haben uns bei unserem Trip mehr oder weniger vermeintlich für Entspannung in der Natur entschieden.

El Oasis – Die Dünen von Playa del Inglés und Maspalomas

Auf unserer Reise durfte das Highlight Gran Canarias nicht fehlen: Die Dünen von Maspalomas und Playa del Inglés.Unser Bungalow hat für eine Erkundungstour die perfekte Lage gehabt, denn die Dünen befinden sich quasi direkt vor der Anlage.
Die Dünenlandschaft steht seit 1987 unter Naturschutz und sind zum Wahrzeichen der kanarischen Insel geworden. Durch den stetigen Wind vom Meer, sind die Dünen immer in Bewegung und befinden sich in ständigen Wandel. 
Wenn man von unserem Bungalow losgelaufen ist, war man in nur ein paar Minuten direkt an den Dünen. Und die sind wirklich atemberaubend! Die Fläche ist unvorstellbar groß, die Dünen sind super hoch, man sieht Sand soweit das Auge reicht und man fühlt sich als sei man mitten in der Wüste. Offiziell ist es nur erlaubt sich in bestimmten Bereich der Dünen aufzuhalten. Wir konnten es uns nur so erklären, dass es durch die ständige Bewegung wahrscheinlich einfach zu gefährlich ist, weit in die Dünenlandschaft hineinzugehen. Denn falls einem dort etwas passiert, bekommt es niemand mal so eben mit.

Und Action..

Wir hatten für die Dünen zwei Drehtage eingeplant und eine ganz coole Videoidee im Gepäck. Geplant war ein Wettrennen – einer beim Sandboarden, der andere zu Fuß.

Statt einem Sandboard hatten wir aber leider nur ein Skateboard am Start und es hat einfach überhaupt nicht geklappt, mit dem Skateboard auch nur ansatzweise die Dünen runter zu fahren. Sobald man auf dem Board stand, ist es auch schon im Sand versunken. Die Fläche war einfach zu klein, um auf dem Sand Stand zu haben.

Also haben wir fürs Video einen Wettlauf ohne Board gemacht. Dafür hatten wir uns mit über 35 Grad ausgerechnet die zwei heißesten Tage während des gesamten Trips ausgesucht, um die gefühlt in der Wüste zu verbringen. Und weil man dann ja doch so ein bisschen eitel ist, wollte ich für das Video dann unbedingt auch noch die ganze Zeit über das Tuch und ein langärmeliges Hemd tragen, damit es besonders cool aussieht. 

Obwohl wir für den gesamten Dreh nicht besonders weit in die Dünen reingegangen sind, sah es auf den Aufnahmen später dann doch so aus, als wären wir Mitte in der Wüste. Und so hat es sich auch angefühlt.

Nach dem Dreh war unser komplettes Zimmer voller Sand. Auch Tage später hat man immer wieder das Gefühl gehabt, dass immer noch überall Sand hat.

Nach dem Dreh sind wir durch die Dünen auch noch einen der Wege direkt bis zum Meer gelaufen. Nach dem ganzen Sand und dem Wüstenfeeling, vermutet man gar nicht, dass direkt dahinter das Meer liegt.

Die Erfahrung war auf jeden Fall ziemlich cool! Man würde auch kaum erwarten, dass plötzlich so eine Landschaft auf Gran Canaria auftaucht.

Neben den Dünen von Maspalomas hat Gran Canaria noch so viel mehr zu entdecken. Unser Gran Canaria mit vielen Eindrücken der Insel und einer Tour durch einen richtig coolen Canyon, seht ihr bald hier.

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