Ein Schatz auf Teneriffa?

Siam Park

Der größte Wasserpark auf den Kanaren?

Auf der Suche nach einem Schatz landet Mazzel im größten Wasserpark Europas, dem Siam Park. Ob er den Schatz gefunden hat und welche die coolsten Rutschen sind, seht selbst!

Indiana Jones – Siam Park

Wer hat als Kind nicht davon geträumt mal einen echten Schatz zu finden? Als ich den Auftrag bekam einen Schatz im Dschungel von Teneriffa zu suchen, war mir klar ich muss mein Indiana Jones Outfit aus dem Schrank kramen und sofort los. Aber Teneriffa und Dschungel?

Das hat sich natürlich erstmal komisch angehört. Generell war Teneriffa für mich jetzt nicht das erste Ziel für Urlaub mit viel Action. Doch das sollte sich ändern!

Nachdem ich den Norden Teneriffas bereits aus der Vogelperspektive beim Paragliding erleben durfte, war es Zeit zu schauen, was der Süden so zu bieten hat. Und dabei kommt man definitiv nicht am größten Wasserpark Europas vorbei – dem Siam Park

Der beste Wasserpark der Welt?

Angeblich sei der Siam Park der beste Wasserpark der Welt. Der Sache musste ich natürlich auf den Grund gehen. Schon von außen erkennt man den exotischen Stil des Parks, der, wie der Name schon ahnen lässt, sich auf das alte Königreich Siam anlehnt. Doch den Park einfach ohne die Erlaubnis der thailändischen Königsfamilie zu nennen, ist gar nicht so einfach. Das merkte auch Eigentümer und holte sich persönlich die Erlaubnis ein.

Der Name ist Programm

Egal wo ich hinschaute, ich hatte das Gefühl ich bin durch das Eingangstor in Costa Adele direkt in den Dschungel Thailands gelangt, obwohl dort vielleicht kein Wasserpark mal eben so rumsteht.

Das absolute Highlight des Parks – Der Tower of Power

Ein riesiger Tempel mitten im Park – 28 tief mit fast 80 km/h Rutschgewindigkeit – hört sich genau nach der richtigen Herausforderung an. Allein für die Aussicht lohnt es sich schon einfach nur hoch zu gehen. Bevor ich mich in die Tiefe stürzen durfte, haben ich eine Sicherheitseinweisung von einem Lifeguard bekommen. Arme und Beine kreuzen und Kopf unten lassen, easy! Ein bisschen nervös wurde ich dann schon als ich als nächster an der Reihe war. Ohne großartig nachzudenken legte ich mich in eine Art Wanne und wurde von einem Lifeguard angeschubst. Vollgas ging es fast senkrecht in die Tiefe und am Ende noch rasant durch eine Glasröhre, in der ich direkt in ein Haibecken gucken konnte. Als ich dann mit immer noch hoher Geschwindigkeit ins Wasserbecken schoss, musste ich mich erstmal orientieren. Adrenalinpur! Mit einem fetten Grinsen kam ich aus dem Wasser und wollte direkt nochmal. Ich glaube am Tag selber bin ich 7-8 Mal den Tower of Power runtergerutscht, eventuell auch der Grund für meinen Muskelkater in den Beinen am Tag danach.

Kinaree – zu viert im Rutschreifen

Nach dem Tower of Power wurde es definitiv nicht ruhiger. In den Siam Park sollte man auf jeden Fall mit ein paar Freunden, da manche der Attraktionen für 2-4 Personen ausgelegt sind.

Bei der Reifenrutsche Kinaree habe ich Glück gehabt, denn man muss definitiv zu viert rutschen. Zufällig habe ich vor dem Eingang drei Suchende gefunden, die einen vierten Mann brauchten. Ohne zu wissen was uns erwartet, sind wir dann zusammen zum Eingang und haben uns in den Reifen geworfen. Von der Höhe des Startpunkts unterscheidet sich die Rutsche mit 25m kaum vom Tower of Power. Ist mit 200 Meter Länge und Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 45kmh, in einem 4er-Reifen, auch nicht zu unterschätzen. Kinaree war für mich eine Kombination aus Achterbahngefühl und Wildwasserbahn. Mit dem Reifen stürzt man sich zwischendurch mal rückwärts, vorwärts oder seitlich sich in die nächste Kurve. Bis man auf den Höhepunkt zugleitet: die schwindelerregend große Tornado-Welle. Einen kurzen Moment dachte ich, das war‘s, wir fliegen hier jetzt alle aus dem Reifen raus. Immer noch festgekrallt an den Griffen, haben wir alle etwas aus der Wäsche geguckt. Schade, dass es nicht wie in einem Themenpark eine Kamera genau an dem Punkt gab. Das Bild hätte ich mir definitiv gekauft! 

Auch im restlichen Park kommt man definitiv auf seine Kosten, wenn man einen Adrenalinkick sucht. Es gibt auf jeden Fall noch fünf weitere Rutschen, die den Puls zum Rasen bringen.

Neben den etwas rasanteren Rutschen gibt es aber natürlich auch noch andere lustige und coole Attraktionen im Siam ParkBeim Nager Racer kann man gegeneinander um die Wette rutschen oder sich am Wave Palace gegen die größte künstliche Welle der Welt werfen. Mit 40 verschiedenen Wellenarten und bis zu 3 Meter hohen Wellen, ist es ein Paradies für Surfer.

Mai Thai River

Nach so viel Action und Adrenalin, musste auch ich irgendwann runterkommen. Dafür bietet sich der Mai Thai River perfekt an. In einen Reifen geworfen, lässt man sich durch die exotische Kulisse des Parks auf einem Fluss treiben. Perfekt um runterzukommen und den Park nochmal aus einer anderen Sicht zu genießen.

Mein Fazit

Ich bin überwältigt vom Siam Park! Adrenalinjunkies kommen hier definitiv auf ihre Kost. Das heißt nicht, dass der Park nicht auch was für Familien und die etwas Ruhigeren ist. Der Wasserpark liefert eine riesige Vielfalt und deckt Attraktionen für Jedermann ab.

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